Kaiser Bühne

Klares Statement gegen Pelz

Die Kaiser Modehäuser setzen auf zeitgemäße Alternativen

Große Labels wie Chanel, Burberry, Ralph Lauren und Stella McCartney haben bereits klare Position bezogen – die Kaiser Modehäuser machen die Entscheidung in dieser Herbst/Winter-Saison öffentlich: Auf Echtpelz wurde bereits beim Einkauf für die aktuelle Saison zugunsten zeitgemäßer Alternativen verzichtet, weil es heute innovative Materialien gibt, die mit ihren Qualitäten für sich sprechen. Gut gemachte Kunst- und Webpelze haben längst schon kein Negativ-Image mehr, ganz im Gegenteil, sie sind ein bekennender Beitrag zum Umdenken, und nachhaltig produziertes Kunstleder setzt sich zunehmend durch. Bei allem: Der Verzicht auf Echtpelz ist kein Modetrend, es ist eine Haltung, die den Verzicht zum Gewinn für alle propagiert. 

Verantwortung fordert Entscheidungen
„Immer mehr Kunden entscheiden sich bewusst gegen Pelze; sie achten sensibel darauf, was sie tragen und wollen wissen, wie die ihnen präsentierte Mode produziert worden ist“, erläutert Frank Motz, Geschäftsführer der Kaiser Modehäuser die Konsequenz des Freiburger Traditionshauses in dieser Frage. „Nachhaltigkeit, ökologische und ethische Verantwortung haben für uns einen hohen Stellenwert, obgleich dieser Anspruch in der  Umsetzung nicht immer vollumfänglich erfüllbar ist. Jede für uns machbare Weichenstellung – wenn vielleicht auch in kleinen Schritten  –  ist besser, als der Fingerzeig auf andere. Uns geht es in erster Linie darum, es einem beachtlichen Teil unserer Branche gleich zu tun und eine klare Botschaft zu platzieren.“ Die Kaiser Modehäuser sind gefordert, zeitgemäße, neue Wege zu gehen und diese für den Kunden zu ebnen. In diesem Rahmen bekennen sie sich auch dazu, dass weiterhin Lederwaren und Felle im Sortiment geführt werden, deren Herkunft aus der ganzheitlichen Verwertung von Nutztieren resultiert. Der Einsatz von Pelzen von Tieren, die allein zu diesem Zwecke gezüchtet wurden, wird angesichts der heute gegebenen Alternativen als nicht mehr notwendig erachtet. „Wir möchten damit keine Kampagne gegen Pelzliebhaber starten und akzeptieren deren Haltung, es lassen sich ja zu jeder Alternative und jeder anderen Lebensweise negative Auswirkungen aufzeigen. Zu einem offenen Dialog und einem ehrlichen Umgang zählen für uns allerdings auch die Transparenz in der Information und die Bereitschaft zur persönlichen Stellungnahme zu diesem Thema“, führt Frank Motz weiter aus.

Kampagnen zeigen Wirkung
Die Verwendung von Pelzen bietet schon immer reichlich Stoff und Anlass für streitbare Positionen. Immer wieder haben sich Prominente in aufmerksamkeitsstarken Kampagnen für das Wohl der Tiere und eine klare Botschaft klar gemacht: Pelz ist nicht okay!
„Die Rufe sind lauter geworden und unterdessen auch beim Verbraucher angekommen. Nachhaltigkeit ist grundsätzlich ein großes Thema für uns.“, so Frank Motz abschließend. “Wir begrüßen und unterstützen das, unsere Einkäufer schauen sich auf den großen Messen gezielt nach innovativ denkenden Partnern und neuen, zeitgemäßen Materialien um.“ Beispiele dafür sind neben so bekannten Größen wie Ralph Lauren oder Stella McCartney, die seit Bestehen ihrer gleichnamigen Unternehmen auf Leder und Pelz verzichten. Wer sich speziell für dieses Thema interessiert, sollte sich nicht scheuen, die Kaiser Modeberater direkt darauf anzusprechen. Wer mehr erfahren und sich online informieren möchte, findet unter https://furfreeretailer.com kompakte Zahlen und Fakten sowie eine umfassende Liste von Brands, die bereits auf Pelze verzichten und dies öffentlich machen.